Was ist Typhus?

Typhus ist eine ernste bakterielle Infektion, die mit Fieber, Bauchschmerzen, Verstopfung, Schwäche und Kopfschmerzen einhergehen kann. Die Übertragung erfolgt vorwiegend durch die Aufnahme von Wasser und Lebensmitteln, die durch Ausscheidungen (Stuhl, Urin) verschmutzt wurden. In Europa kommt es seltener vor als in anderen Regionen der Erde. Wenn es rechtzeitig behandelt wird, erfolgt eine vollständige Genesung nach kurzer Zeit.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) empfiehlt die Impfung bei Reisen unter einfachen Reise-, Aufenthalts- bzw. Arbeitsbedingungen (z. B. Trekking, Hilfseinsätze) in endemischen Gebieten mit niedrigen Hygiene-Standards, speziell bei aktuellen Ausbrüchen und Katastrophen. Endemiegebiete sind insbesondere Nordafrika, indischer Subkontinent und Südostasien.

Wie wird geimpft?

Es gibt einen Impfstoff, der einmalig gespritzt wird sowie eine Schluckimpfung. Bei der Schluckimpfung wird am ersten, dritten und fünften Tag jeweils eine Kapsel eingenommen.
Besteht das Risiko weiterhin, sind Auffrischimpfungen nötig. Beim Injektionsimpfstoff wird nach spätestens drei Jahren erneut geimpft. Die Schluckimpfung muss ebenfalls nach drei Jahren aufgefrischt werden, wenn man dauerhaft in einem Endemiegebiet wohnt, sonst bereits nach einem Jahr.

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