Was sind Pocken?

Die Pocken sind eine Krankheit, die durch ein Virus, das Pocken- oder Variola-Virus, verursacht wird. Zu den Frühsymptomen zählen hohes Fieber und Abgeschlagenheit. Danach entwickelt sich ein charakteristischer Ausschlag, besonders an Gesicht, Armen und Beinen.
Die erhabenen Flecken füllen sich mit klarer Flüssigkeit, später Eiter, und bilden dann eine Kruste, die allmählich austrocknet und abfällt. Die Pocken verliefen früher in bis zu 30% der Fälle tödlich. Der letzte bekannte, natürliche Fall ereignete sich 1977 in Somalia. Seitdem traten die einzigen bekannten Fälle bei einem durch einen Laborunfall verursachten Ausbruch im Jahr 1978 in Birmingham in England auf, bei dem eine Person starb.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Impfung für die breite Öffentlichkeit seit der Pockenausrottung (1977) wird nicht mehr empfohlen. Die Impfung kann ernsthafte Nebenwirkungen haben.

Wie wird geimpft?

Der verfügbare Impfstoff ist weder von der national zuständigen Behörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, noch von ähnlichen Einrichtungen anderer Länder zugelassen und deshalb auch zur Zeit generell über die Apotheken nicht verfügbar. Eine generelle, prophylaktische Impfung der Bevölkerung ist zur Zeit, ohne eine konkrete Bedrohung, nicht zu befürworten, da der verfügbare Impfstoff eine im Vergleich zu modernen Impfstoffen relativ hohe Komplikationsrate aufweist.

Quelle