Was ist Mumps?

Mumps ist eine ansteckende Virusinfektion, die vor der Einführung der MMR Impfung unter Kindern sehr verbreitet war. Mumps sind am besten an einer schmerzhaften Schwellung an der Seite des Gesichts unter den Ohren (Ohrspeicherldrüse) zu erkennen, was bei einer Person dazu führen kann die Form eines "Hamstergesichts" anzunehmen. Mumps kann außerdem zu einer viralen Meningitis führen, falls der Virus zur Gehirnaußenseite wandert. Weitere Komplikationen beinhalten das Anschwellen von Testikeln bei Männern oder von Eierstöcken bei Frauen (falls die Pubertät erreicht wurde).

Wer sollte sich impfen lassen?

Nach 1970 Geborene mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit, die in Gesundheitsdienstberufen in der unmittelbaren Patientenversorgung, in Gemeinschaftseinrichtungen oder Ausbildungseinrichtungen für junge Erwachsene tätig sind.

Wie wird geimpft?

Durch eine zweimalige Impfung kann wirksam gegen Mumps vorgebeugt werden. Gegen Mumps wird üblicherweise im Kombinationsimpfstoff zusammen mit Masern und Röteln geimpft (MMR):

  • Die erste Teilimpfung sollte im Alter von 11. bis 14. Monat gegeben werden.
  • Die zweite Impfung sollte frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens gegen Ende des zweiten Lebensjahres, mit 23 Monaten, gegeben werden.
  • Die Impfung muss nur dann verschoben werden, wenn das Kind eine schwere, behandlungsbedürftige Erkrankung hat.

Quelle