Was ist Meningitis?

Meningitis ist eine Infektion der Schutzmembran, die das Gehirn und das Rückenmark (Meningen) umgibt. Auch wenn jeder betroffen sein kann, tritt Meningitis am häufigsten bei Babys, Kleinkindern, Teenagern und jungen Erwachsenen auf. Eine Infektion kann, wenn sie nicht schnell behandelt wird, ernsthafte Auswirkungen haben. Sie kann eine lebensgefährlichen Blutvergiftung (Septikämie) hervorrufen und führt zu bleibenden Schäden am Gehirn oder den Nerven. Es existieren mehrere Impfungen für den Schutz gegen Meningitis.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Meningokokken C für alle Kinder. Ältere Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag, die noch keine Impfung gegen Meningokokken C erhalten haben, wird empfohlen diese möglichst bald nachzuholen. Weitere Impfstoffe, gegen Meningokokken B oder den Kombinationsimpfstoff ACWY, werden aktuell nur in speziellen Situationen gegeben, z.B. bei Störungen des Immunsystems, bei Krankheitsausbrüchen, bei Reisen in betroffene Gebiete oder bei gefährdetem Laborpersonal.

Wie wird geimpft?

Kinder werden einmalig zu Beginn des zweiten Lebensjahres gegen Meningokokken C geimpft. Wurde die Impfung bisher nicht durchgeführt, sollte sie spätestens bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden. Auffrischimpfungen sind nicht nötig.
Für die Impfstoffe gegen Meningokokken B oder ACWY gelten zum Teil andere Impfschemata.

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