Was ist Pertussis (Keuchhusten)?

Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist eine hochansteckende bakterielle Infektion der Lunge und Atemwege. Er verursacht wiederholte Hustenanfälle und kann zwei bis drei Monate oder länger dauern. Insbesondere Babys und Kleinkinder können besonders schwer erkranken.

Wie sollte sich impfen lassen?

Die STIKO empfiehlt allen Erwachsenen einmalig eine Impfung gegen Pertussis (Keuchhusten). Die nächste Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie (gegebenenfalls und/oder Kinderlähmung) sollte als Kombinationsimpfung mit Keuchhustenkomponente gegeben werden.

Wie wird geimpft?

Normalerweise erfolgt die Grundimmunisierung im Kindesalter. Sie kann aber jederzeit nachgeholt werden, dafür reicht im Erwachsenenalter eine Impfung. Zum Schutz von Neugeborenen sollten Frauen im gebärfähigen Alter sicher sein, dass ihre letzte Impfung gegen Pertussis nicht länger als 10 Jahre zurückliegt. Das gilt auch für Personal im Gesundheitsdienst (z.B. Hebammen, Ärzte) sowie in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Altenheimen.
Enge Kontaktpersonen eines Säuglings (z.B. Großeltern, Babysitter, Tagesmütter) sollten spätestens vier Wochen vor der Geburt eine Auffrischimpfung erhalten, notfalls geht das auch noch später. Davon ausgenommen sind nur Erwachsene, die in den letzten zehn Jahren bereits gegen Keuchhusten geimpft wurden.

Quellen