Was ist Japanische Enzephalitis?

Japanische Enzephalitis ist eine Virale Erkrankung. Das Virus wird durch verschiedene Moskitoarten übertragen. Die meisten Infektionen verlaufen asymptomatisch. In symptomatischen Fällen kommen unterschiedliche Schweregrade vor: Milde Infektionen sind durch febrile Kopfschmerzen oder aseptische Meningitis charakterisiert. In schweren Fällen tritt die Krankheit plötzlich auf und schreitet schnell voran mit Kopfschmerzen, hohem Fieber und Anzeichen für eine Meningitis. Bleibende neurologische Erkrankungen sind bei den Überlebenden häufig. Annähernd 50 Prozent der ernsten Fälle enden tödlich.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) empfiehlt die Impfung bei Reisen in Endemiegebiete (Süd-, Südost- und Ostasien), v.a. bei Reisen in ländliche Gebiete während der Regenzeit und danach.

Wie wird geimpft?

Für die Grundimmunisierung werden zwei Impfdosen benötigt: Tag 0 und 28 bzw. bei Erwachsenen auch als Schnell-Impfschema Tag 0 und 7.
Wird der Impfschutz nicht nur für eine Reise benötigt, wird nach ein bis zwei Jahren die erste Auffrischimpfung gegeben, dann alle zehn Jahre.

Quellen