Was sind Humane Papillomaviren?

Humane Papillomaviren (kurz: HPV) gehören zu den sexuell übertragbaren Erregern. Mehr als 100 verschiedene Typen dieses Erregers sind bekannt. Manche rufen beispielsweise sogenannte Feigwarzen hervor. Andere HPV-Typen können Veränderungen an Zellen verursachen, aus denen sich Krebserkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs entwickeln können.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) die HPV-Impfung für Mädchen und junge Frauen sowie für Jungs. Das empfohlene Impfalter gegen HPV liegt zwischen 9 bis 14 Jahren. Wurde man noch nicht gegen HPV geimpft, sollten fehlende Impfungen bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden. Der optimale Impfschutz wird erreicht, wenn die Impfung verabreicht wird, bevor man sexuell aktiv wird, sollte also möglichst vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen.

Wie wird geimpft?

Je nach Alter sind für den Aufbau des Impfschutzes zwei oder drei Impfungen erforderlich. Die HPV-Impfung kann von einem Arzt oder einer Ärztin der Kinder- und Jugendmedizin, der Allgemein- oder Inneren Medizin oder bei der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt vorgenommen werden.

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