Was ist Hepatitis B?

Hepatitis B ist eine Infektion der Leber und wird durch einen Virus verursacht, der durch Verletzungen oder Körperflüssigkeiten übertragen werden kann. Die Krankheit kann mit wenigen oder keinen Symptomen einhergehen und kann in einigen Erwachsenen chronisch werden. Bei Kindern jedoch führt die Infektion häufig zu einer chronischen Erkrankung, die mit einem schweren Leberschaden einhergehen kann.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grundimmunisierung jedem Säugling. Die Grundimmunisierung wird zwischen neun und 17 Jahren empfohlen, falls diese nicht in der Kindheit erfolgte.

Falls nicht immun, ist die Impfung besonders wichtig für Erwachsene

  • aus medizinischen Berufsgruppen
  • die mit Plasma arbeiten (auch Schüler und Studenten)
  • mit möglichem Kontakt mit infizierten Personen (Ersthelfer, Polizisten)
  • die beruflich Injektionsnadeln einsammeln oder entsorgen
  • die in Einrichtungen für geistig Behinderte arbeiten
  • die Kontakt zu Hepatitis B Erkrankten oder HBsAg-Trägern haben
  • mit chronischer Lebererkrankung und/oder häufigem Bedarf an Plasmaprodukten (z. B. Hämophile, Dialysepatienten)
  • mit riskantem Sexualverhalten (Sexualpartner von HBsAg-Trägern, häufiger Wechsel von Sexualpartnern)
  • die intravenöse Drogen nutzen.

Außerdem wird die Impfung empfohlen für Reisen (Tourismus, berufliche Reisen, diplomatischer Dienst, Entwicklungshilfe) in Gebiete mit hoher Hepatitis B-Verbreitung.

Wie wird geimpft?

Für die Grundimmunisierung im Jugendalter sind zwei bis drei Impfungen nötig (je nach Alter und Impfstoffkombination). Danach muss die Hepatitis-B-Impfung nicht mehr aufgefrischt werden. Die Impfung muss nur dann verschoben werden, wenn der oder die Jugendliche eine schwere, behandlungsbedürftige Erkrankung hat.

Quelle