Was ist Gürtelrose?

Eine Gürtelrose (Herpes Zoster) wird von demselben Virus verursacht wie Windpocken. Um Gürtelrose zu bekommen, muss man bereits Windpocken gehabt haben. Zwar kann man keine Gürtelrose von jemandem mit Windpocken bekommen, aber Windpocken von jemandem mit Gürtelrose, falls man noch keine Windpocken hatte.
Nach einer Windpockenerkrankung verschwinden die Viren nie mehr ganz aus dem Körper. Ein Teil der Viren hält sich dauerhaft in bestimmten Nervenstrukturen ("Ganglien") auf und kann von dort reaktiviert werden. Das Risiko steigt mit dem Alter und bei Immunschwäche, aber grundsätzlich kann es auch bei jungen, gesunden Menschen vorkommen. Die Reaktivierung führt zu starken Schmerzen und Hautbläschen im Versorgungsbereich der betroffenen Nerven.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) gibt im Moment keine allgemeine Empfehlung für eine Herpes Zoster-Impfung. Im Moment sind in Deutschland zwei Impfstoffe zugelassen, beide für Personen ab 50 Jahren.

Wie wird geimpft?

Je nach Impfstoff werden ein bzw. zwei Impfungen gegeben. Spätere Auffrischimpfungen sind nicht vorgesehen.

Quellen