Warum ich Vivyaner bin

Diesmal erzählt uns Marny Naatz, Head of Customer Care bei Vivy, warum sie sich für Vivy begeistert. Wir sind gespannt!

 

Ich liebe Daten. Daten können nicht nur Fragen beantworten oder dabei helfen Muster zu verstehen, sie schaffen auch mehr Transparenz und Lösungen in unseren Systemen. Was ich hingegen nicht mag ist Administration. Informationen und Daten, die nicht miteinander vernetzt sind, helfen in der Regel nicht, etwas zu verstehen oder zu verbessern. Viel mehr sehe ich Papierkram und Behördengänge seit jeher als Verschwendung von Lebenszeit an. Verwaltung ist für mich sozusagen das Gegenteil von Verbesserung.

Nehmen wir zum Beispiel die Steuererklärung. Habt ihr euch nicht auch schon mal gewünscht, dass es hierfür eine digitale Lösung gibt? Was wäre, wenn Steuern in Echtzeit berechnet werden würden? Kein Aufwand, alles fair und einfach. Gleichermaßen empfinde ich in allen Lebensbereichen. Ich frage mich immer, geht das nicht besser, einfacher, schneller?

Und so kam ich zu Vivy…

Nach einem Arztbesuch waren mehrere Checkups erforderlich. Ich wurde also von Arzt zu Arzt geschickt, um all diese Untersuchungen durchführen zu lassen. Meines Erachtens bedeuten solche Besuche nicht nur zeitlichen Aufwand, sondern besitzen auch eine emotionale Komponente. Wie vermutlich die meisten Menschen betrete ich Praxen oder Kliniken nur ungern und wollte daher die Arztbesuche einfach nur schnell hinter mich bringen.

Als dann eine weiterführende Untersuchung erforderlich war, fragte mich die medizinische Fachangestellte der Praxis "Wo sind die Unterlagen von Ihrem Arzt? Frau Dr. untersucht sie nicht ohne die Bilder." Aufgrund der fehlenden Unterlagen meiner vorherigen Arztbesuche kam ich daher nicht mal bis zum Arzt, sondern wurde trotz Termin heimgeschickt.

Niemand hatte mir vorher Bescheid gesagt, dass das passieren könnte. Niemand hat mir die relevanten Unterlagen, die ich für eine Folgeuntersuchung brauchte, ausgehändigt. Ich fühlte mich uniformiert und machtlos, als Opfer behördlicher Strukturen, die nicht an die Gefühle des Menschen denken, sondern an Standardprozeduren, zertifizierte Vorgehensweisen und den Datenschutz.

Bin ich als Patient eigentlich auch Mensch?

Ich musste also zurück zum letzten Arzt, meine medizinischen Dokumente holen und einen neuen Termin ausmachen. Dann endlich wurde ich untersucht und es war ein Glück alles in Ordnung. Doch meine Frage nach dem Warum blieb: Warum klärt mich niemand richtig auf? Warum fühle ich mich fremdbestimmt und entmündigt? Warum stehen Unterlagen im Mittelpunkt und warum nicht ich als Mensch?

Das muss doch besser gehen oder?

Warum gründet eigentlich niemand ein Start-up, das die Probleme einfach "weg-digitalisiert"?

In meiner Recherche nach Antworten auf all meine Fragen bin ich auf Vivy gestoßen. Ich war begeistert von der Idee einer digitalen Gesundheitsakte und ließ mich sofort auf die Warteliste setzen. Dabei wurde ich auch darauf aufmerksam, dass Vivy weitere Mitarbeiter suchte ...und so kam ich zu Vivy.

Ich bin begeistert, an der digitalen Gesundheitsakte mitarbeiten zu dürfen. Ich glaube fest daran, dass die Digitalisierung eine bessere Welt und mehr Zeit für Menschlichkeit schaffen kann. Wir müssen es nur richtig machen. Bleib gesund!

 

 

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