Impfen – eine Erfolgsgeschichte

Vom 24.–30. April fand die Europäische Impfwoche der WHO unter dem Motto „Vorbeugen – Schützen – Impfen“ statt, um Menschen für das Thema Impfen zu sensibilisieren.

Kannst du dich noch an Pocken erinnern? Möglicherweise nicht, denn die hochinfektiöse und oft tödlich verlaufende Erkrankung gilt dank konsequenter Impfung seit 1980 als ausgerottet. Der Weg bis dahin war jedoch lang: Bereits 1796 kamen die ersten Vakzine gegen Pocken zum Einsatz, als einem 8-jährigen Kind die im Vergleich harmloseren Kuhpockenviren verabreicht wurden. Vakzin bedeutet auch nichts anderes als „von Kühen stammend“. Der Name wird bis heute mit „Impfstoff“ gleichgesetzt.

Die nächsten Erfolge durch Impfstoffe konnten erst im späten 19. und 20. Jahrhundert gefeiert werden und an vielen wichtigen Impfstoffen wird kontinuierlich geforscht. So warten wir stets noch auf den dringend benötigten Impfstoff gegen HIV.

Tod durch Infektionskrankheit – ein vermeidbares Leid?

Noch vor einigen Jahrzehnten verloren jährlich geschätzte 2,6 Millionen Menschen während wiederholt auftretender Masern-Epidemien ihr Leben. Diese Zahl konnte durch breit angelegte Impfprogramme zwischen 2000 und 2017 um 80 Prozent gesenkt werden. Mit Verschwinden des Schreckens der Masern ging jedoch auch das Bewusstsein dafür zurück, was Impfstoffe leisten. So sind die Masern weltweit wieder auf dem Vormarsch, weil sich die Menschen aus verschiedensten Gründen nicht mehr impfen lassen. Etwa 100.000 masernbedingte Todesfälle sind jährlich zu verzeichnen, Tendenz steigend. Bis heute sterben ca. 1,5 Millionen Kleinkinder pro Jahr, weil sie nicht mit den bereits verfügbaren Vakzinen geimpft worden sind.

Richtig informiert heißt, fundiert entscheiden zu können!

Weißt du, wann deine nächste Tetanus-Impfung fällig wird? Nein? Den meisten geht es ähnlich wie dir. Laut zweier Umfragen von Forsa und der Schwenninger Krankenkasse sind 69% der Bundesbürger ahnungslos, wenn es darum geht, Ihren nächsten Impftermin zu benennen, und nur 59% geben an, sich regelmäßig impfen zu lassen.

Immerhin: 90% aller Kinder werden in Deutschland geimpft, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Jugendliche und Erwachsene weisen hingegen oft Impflücken auf. Du brauchst nur dich selbst zu fragen: Wann wurdest du zuletzt geimpft?

Gute Informationen über notwendige bzw. empfohlene Impfungen findet man bei der Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts. Die Empfehlungen basieren auf wissenschaftliche Daten und der geballten Fachkompetenz ausgewiesener Experten. Und genau diese Empfehlungen der STIKO bieten auch die Grundlage für die Empfehlungen deines Arztes.

In manchen Ländern gelten z.B. andere Empfehlungen, weil es dort andere Infektionskrankheiten gibt. Daher solltest du dich vor einer Reise immer informieren, welche Impfungen für dieses Land empfohlen werden. Beim Auswärtigen Amt und bei Tropeninstituten findest du dafür hilfreiche Informationen. Dein Arzt ist aber in jeder Hinsicht der richtige und wichtige Ansprechpartner, wenn du deinen aktuellen Impfstatus erfahren möchtest und Fragen zum Thema hast.

Mit Vivy deinen digitalen Impfpass immer dabei!

Vivy bietet dir die Möglichkeit, all deine Impfdaten in die App zu übertragen. So hast du jederzeit Zugriff darauf – vollständig, aktuell und übersichtlich. Die Erinnerungsfunktion hilft dir außerdem, keine Auffrischung mehr zu verpassen.

Zusätzlich bieten wir weitere Informationen zu den jeweiligen Impfungen und Krankheiten, die durch die Impfung verhindert werden, in der App und in unserem Medizinischen ABC. Diese Beschreibungen basieren natürlich auf den Empfehlungen der STIKO und weiteren offiziellen Stellen.

So hilft Vivy dir immer umfassend geschützt und gut informiert zu sein!


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