Fortsetzung: Bleib Gesund: Schütz dich vor Zecken und FSME!

Zecken können Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. So kannst du dich schützen.

Bleib Gesund: Schütz dich vor Zecken und FSME!  Zecken können Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. So kannst du dich schützen.

 

 

Biete Zecken keine Angriffsfläche: Schütz dich vor Borreliose!

 

Zecken können Krankheiten wie Borreliose übertragen. So kannst du dich schützen.

Sommerzeit ist Zeckenzeit. Wenn wir draußen in der Natur sind und zum Beispiel einen Waldspaziergang machen oder über Wiesen laufen, kann es passieren, dass sich Zecken auf der Suche nach einer Blutmahlzeit an uns heften. Ein Zeckenstich (fälschlicherweise oft auch als Zeckenbiss bezeichnet) ist in der Regel harmlos. Doch leider können Zecken mit Bakterien oder Viren infiziert sein, die sie bei ihrer Blutmahlzeit auf den Menschen übertragen. Dazu zählen vor allem Erreger von Krankheiten wie Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

 

Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, die sich durch Mattigkeit, Fieber und Kopfschmerzen äußeren kann.  Ganz typisch ist die sogenannte Wanderröte, ein roter Fleck, der sich bis auf einen Durchmesser von mehr als fünf Zentimetern ringförmig (und im Zentrum blasser) um die Einstichstelle herum ausbreitet. Sie entsteht einige Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich.  

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Wie viele Fälle es in Deutschland genau gibt, ist nicht bekannt. Schätzungsweise infizieren sich etwa 2,6 bis 5,6 Prozent der Personen, die von einer Zecke gestochen wurden, mit dem Erreger. 

Eine Borreliose ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar und lässt sich im Frühstadium meist gut mit Antibiotika behandeln. In seltenen Fällen können die Bakterien jedoch das Gehirn und die Nerven befallen (Neuroborreliose). Die Folge sind Lähmungserscheinungen (oft im Gesicht), schmerzhafte Nervenentzündungen oder eine Hirnhautentzündung. Manchmal kann ein Zeckenstich auch erst Monate oder Jahre später zu einer Lyme-Arthritis führen, einer Entzündung von Gelenken. Außerdem können auch  Entzündungen der Haut und des Herzens auftreten.

Die Neuroborreliose und die Lyme-Arthritis lassen sich ebenfalls wirksam mit Antibiotika behandeln, meist bleiben sie ohne Spätfolgen.

So schützt du dich vor Zecken

Da du einen Zeckenstich nicht spürst – der Blutsauger überträgt nämlich mit dem Speichel ein Betäubungsmittel – und auch nicht wissen kannst, ob eine Zecke mit Borrelien oder dem FSME-Virus infiziert ist, ist ein Zeckenschutz grundsätzlich sinnvoll. Damit die Krabbeltiere sich gar nicht erst auf dir niederlassen, kannst du einige Vorsorgemaßnahmen treffen: 

  • Trage lange und vor allem helle Kleidung: Zum einen ist so möglichst viel Haut abgedeckt, zum anderen kannst du die dunklen Zecken auf heller Kleidung besser erkennen.
  • Trage festes Schuhwerk
  • Zieh die Socken über die Hose, so können sie nicht von unten an deinem Bein entlang krabbeln.
  • Sprühe dich mit einem Insektenschutzmittel ein (sogenanntes Repellent), das zusätzlich auch gegen Zecken wirkt.
  • Suche nach deinem Ausflug in der Natur deinen Körper gründlich nach Zecken ab. Da Zecken Hautstellen bevorzugen, an die nur wenig Licht gelangt, vor allem Haare, Hautfalten, Achselhöhlen oder Kniekehlen.



Hast du eine Zecke auf deinem Körper entdeckt, solltest du sie so schnell wie möglich entfernen. Dafür brauchst du nicht sofort zu einem Arzt gehen, sondern kannst das gut zuhause machen. Idealerweise verwendest du dabei eine Zeckenzange, eine Zeckenkarte oder eine Zeckenschlinge. Dabei gehst du folgendermaßen vor:

  • Trage lange und vor allem helle Kleidung: Zum einen ist so möglichst viel Haut abgedeckt, zum anderen kannst du die dunklen Zecken auf heller Kleidung besser erkennen.
  • Die Zecke mit einem gleichmäßigen Zug vom Körper weg herausziehen. Da sich die Zecke beim Stechen mit kleinen Widerhaken in deiner Haut verankert, kann es einen Moment dauern, bis du sie draußen hast.
  • Den Zeckenstich anschließend desinfizieren (z. B. mit einem Mittel zur Hautdesinfektion aus der Apotheke)
  • Die entfernte Zecke richtig töten und sorgfältig entsorgen: Du kannst das Tier beispielsweise in Alkohol (mindestens 40 Prozent) oder Desinfektionsmittel legen oder es verbrennen. Auch kannst du es mit einem Gegenstand zerdrücken. Dabei die Zecke in ein zusammengefaltetes Papier einklappen und dann etwa mit einem Wasserglas mit kräftigem Druck über das Papier fahren. 
  • Bitte wirf eine noch lebende Zecke nicht ins Klo! Sie kann bis zu drei Wochen im Wasser überleben.



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