Was ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK)?

Du hast auch schon von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gehört? Aber: Was hat es damit auf sich?

Die elektronische Gesundheitskarte, oder "eGK", bezeichnet die elektronische Chipkarte von Versicherten, sowie die damit zusammenhängende derzeitige Telematikinfrastruktur inklusive der Kartenlesegeräte. Die Chipkarte gilt seit 2015 als ausschließlicher Versicherungsnachweis. Sie ist damit nötig, um medizinische Leistungen in Anspruch nehmen zu können.

In einem ersten Schritt sind auf der elektronischen Gesundheitskarte lediglich deine Versicherungsstammdaten hinterlegt. Zukünftig sollen auch Notfalldaten und Medikationsplan möglich sein. Zugriff auf die Daten haben nur die Versicherung und nachweisliche Heilberufler. Das sind etwa Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten oder Apotheker (im Amtsdeutsch wird diese Gruppe häufig auch als "Leistungserbringer" bezeichnet – was ihren wichtigen Kompetenzen häufig nicht gerecht wird).

Die persönliche Chipkarte muss gesetzlich vorgeschrieben Authentifizierung ermöglichen und Zugriff bieten. Für den Zugriff muss der Versicherte dem sogenannten Leistungserbringer die Zugriffsberechtigung zuvor erteilen. Dieser kann sich anschließend mit seinem Heilberufsausweis identifizieren.

Heutiger Stand der eGK

Das Konzept der elektronischen Gesundheitskarte sollte die Wirtschaftlichkeit, Qualität und Transparenz im Gesundheitssystem verbessern. Derzeitiger Haupteinsatzzweck ist, dich als berechtigt zur Inanspruchnahme medizinischer Behandlung auszuweisen – in Deutschland und ganz Europa. Ziel war eine mögliche Interoperabilität im Sinne der elektronischen Patientenakte (ePA). Seither kam es bei der Umsetzung immer wieder zu Verzögerungen.

Möglich ist auch bereits die Aktualisierung der Stammdaten an den Kartenlesegeräten. Als Versicherter musst du zum Beispiel bei einer Adressänderung keine neue Karte beantragen.

Hier haben wir für dich auch erklärt, was sich hinter den Begriffen elektronische Gesundheitsakte (eGA), elektronische Patientenakte (ePA) und elektronisches Patientenfach (ePF) verbirgt.

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